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12. Philharmonisches Konzert

Mo 19 06 2017 20:00 Uhr
Glocke, Großer Saal
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Bremer

DIESEN KUSS DER GANZEN WELT

Ludwig van Beethoven
> Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
> Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers »Ode an die Freude«

Markus Poschner, Dirigent


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 Ludwig van Beethoven (1770–1827)
> Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
> Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers »Ode an die Freude«

Patricia Andress, Sopran
Nadine Lehner, Mezzosopran
Luis Olivares Sandoval, Tenor
Patrick Zielke, Bariton
Chor des Theater Bremen, Einstudierung: Alice Meregaglia
Norddeutscher Figuralchor, Einstudierung: Jörg Straube
Markus Poschner, Dirigent

Zum Abschied das ganz große Parkett. Fast ein Staatsakt. Mit »Freude, schöner Götterfunken«, »Seid umschlungen, Millionen«, »Diesen Kuss der ganzen Welt«. 2007 trat Markus Poschner sein Amt als Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bemen bei den Bremer Philharmonikern an, jetzt dirigiert er zum Finale diese klingende Weltumarmung. Es ist ja nicht so, dass Beethovens Neunte in Bremen nur dann aus dem Giftschrank des Notenwarts geholt wird, wenn die Erde bebt. Aber wenn ein Abschiedsfest ansteht, soll sie ihren gebührenden Platz bekommen. Ohne Lorbeerkranz allerdings, denn: »Ich glaube, die Neunte hat sehr darunter gelitten, dass man sie gewissermaßen zum ›Standardwerk der Hoffnung erhoben hat«, sagt Markus Poschner. »Man hat sie mit einem dicken Pinsel voller Pathos überzogen.« Poschners Pathos-Killer: Die Tempi. Beethovens originale Tempoangaben »geben eine allein pathetisch und weihevoll überhöhte Deutung nicht her«. Zum Abschied also keine Träne im Knopfloch. Taschentücher können zu Hause bleiben.

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