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5. Philharmonisches Konzert

Di 20 12 2016 20:00 Uhr
Glocke, Großer Saal
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Bremer

OH LA LA, L’AMOUR

Werke von Gioacchino Rossini, Ernest Chausson, Giacomo Puccini, Maurice Ravel

Marina Viotti, Mezzosopran
Lorenzo Viotti, Dirigent


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Gioacchino Rossini (1792–1868)
> Ouvertüre zu »Guillaume Tell«
Ernest Chausson (1855–1899)
> Poème de l’amour et de la mer op . 19
Giacomo Puccini (1858–1924)
> Intermezzo aus »Manon Lescaut«
Maurice Ravel (1875–1937)
> Daphnis et Chloé – Suite Nr. 1 und Nr. 2

Fast ein Klischee: Wenn Franzosen die Liebe zum Klingen bringen – und natürlich dabei deren stete Gefahr des Verwelkens – duftet die Musik und betört durch extravagante Farben. In den schwelgenden Orchesterliedern »Poème de l’amour et de la mer«, wo der Frühling so schnell verblüht wie die Leidenschaft, ist das so, und in Ravels Ballettmusik »Daphnis et Chloé« nicht anders. Das sind an Sinnlichkeit, an schillernden Details und aparten Klangreizen geradezu überreiche Partituren.
Dazu gesellen sich an diesem Abend die hübsche Manon und der arme Renato Des Grieux aus Puccinis tragischer Oper »Manon Lescaut«. Auch ihre Liebe verwelkt bekanntlich zwischen den Akten. Für Paris komponierte Rossini die Grand opéra »Guillaume Tell« – es werde seine letzte Oper werden, hatte Rossini zuvor angekündigt, da war der Komponist gerade einmal 36 Jahre alt. Danach widmete er sich nur noch einer anderen, französischen Leidenschaft: dem Kochen! Chapeau, Herr Rossini, ganz große Oper, dieser Bühnenabgang. Und für diese Spielzeit der Bremer Philharmoniker wieder ein Schlussstück, ein Endpunkt mehr.

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