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4. Philharmonisches Konzert

Di 29 11 2016 20:00 Uhr
Glocke, Großer Saal
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Bremer

BRAHMS’ FÜNFTE

Werke von Giuseppe Verdi, Niccolò Paganini,
Johannes Brahms (Instr. Arnold Schönberg)

Kristóf Baráti, Violine
Ari Rasilainen, Dirigent


Giuseppe Verdi (1813–1901)
> Ouvertüre zu »La forza del destino«
Niccolò Paganini (1782–1840)
> Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 6
Johannes Brahms (1833–1897)
Instr. Arnold Schönberg (1874–1951)
> Klavierquartett g-Moll op. 25

Kristóf Baráti, Violine
Ari Rasilainen, Dirigent

Alle vier Brahms-Symphonien liegen ja als CD-Einspielung durch die Bremer Philharmoniker vor. Aber sind es wirklich derer nur vier? Der Brahms-Bewunderer Arnold Schönberg nannte seine Orchesterfassung, die er von Brahms’ g-Moll-Klavierquartett angefertigt hat, jedenfalls »Brahms’ Fünfte«. Den Bremer Philharmonikern, traditionell ihrem Johannes Brahms heiß verpflichtet, tat er mit
dieser Bearbeitung einen großen Gefallen, können sie nun hier einen weiteren symphonischen Brahms nachlegen. Schönbergs dringlichste Absicht war übrigens: »Streng im Stil von Brahms zu bleiben und nicht weiter zu gehen, als er selbst gegangen wäre, wenn er heute noch lebte.« Nicht weiter gehen als seinerzeit Niccolò Paganini gegangen ist in der Virtuosenkunst? Kaum möglich, und auch
nicht notwendig. Wenn man heute Paganini hören möchte, dann am besten so, wie ihn der ungarische Virtuose Kristóf Baráti spielt, der 2010 den Paganini-Wettbewerb in Moskau gewonnen hat. Er spielt ihn brillant, elegant, schlank, ohne technische
Grenzen, dafür auf einer Stradivari, nämlich der »Lady Harmsworth« aus dem Jahre 1703.

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