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3. Philharmonisches Konzert

Mo 07 11 2016 20:00 Uhr
Glocke, Großer Saal
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Bremer

GÖTTERDÄMMERUNG

Werke von Alban Berg, Richard Wagner

Catherine Foster, Sopran
Bettina Ranch, Mezzosopran
Markus Poschner, Dirigent


Alban Berg (1885–1935)
> Drei Stücke für Orchester op. 6
Richard Wagner (1813–1883)
> Auszüge aus »Götterdämmerung«: Morgendämmerung und Siegfrieds Rheinfahrt, »Altgewohntes Geräusch raunt meinem Ohr die Ferne« (Szene Brünnhilde/Waltraute), Trauermarsch, Schlussgesang der Brünnhilde

Catherine Foster, Sopran (Brünnhilde)
Bettina Ranch, Mezzosopran (Waltraute)
Markus Poschner, Dirigent

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Ein Held nimmt Abschied, bereit »zu neuen Taten«? – Nein, so weit soll die Analogie nun doch nicht gehen. Markus Poschners letzte Saison aber nimmt eben die gewichtigen letzten Worte in den Blick. Schlusspunkte. Werke, bei denen man erkennt, wie alles zusammenhängt und sich fügt. Wagners »Götterdämmerung« ist da beispielgebend. Gut, man könnte sagen: Im Finale steht alles in Flammen, die Braven sind tot, die Welt ist erschüttert – schlechtes Omen für Bremen. Aber wir wollen das Bild ja auch nich t überstrapazieren. »Siegfrieds Rheinfahrt« und »Siegfrieds Trauermarsch«, das sind einfach mächtig wirkungsvolle Filetstücke aus dem »Ring«. Und noch mehr Untergangsstimmung an diesem Abend: Der »Marsch« aus Bergs Orchesterstücken op. 6 dröhnt und hämmert auf Gustav Mahlers Spuren der Destruktion entgegen. Nicht umsonst wurde dieser Marsch schon als das ungeheuerlichste Stück in der Musik des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Der letzte Marsch, der noch möglich war.

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