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2. Philharmonisches Konzert

Mo 24 10 2016 20:00 Uhr
Glocke, Großer Saal
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Bremer

OHNE WORTE...


Werke von Robert Schumann, Dmitrij Schostakowitsch, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Andrei Korobeinikov, Klavier
Mikhail Agrest, Dirigent


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Robert Schumann (1810–1856)
> Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur op. 52
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
> Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
> Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Andrei Korobeinikov, Klavier
Mikhail Agrest, Dirigent

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Alles schlechte Musik. Zumindest wenn es nach den Komponisten ginge. »Es hat sich herausgestellt, dass die Symphonie zu bunt, zu massig, unaufrichtig, zu lang, überhaupt wenig ansprechend ist«, urteilte Tschaikowsky einst über seine Fünfte, die bis heute zu seinen populärsten Werken gehört. »Ich komponiere schlecht. Ich habe ein Klavierkonzert beendet, das keinerlei künstlerische oder ideelle Werte besitzt«, jammerte Schostakowitsch über sein so frisch-fröhliches F-Dur-Konzert – das brillant ist und witzig. Schumann dagegen war von seiner eigenwilligen Kombination »Ouvertüre, Scherzo und Finale« ganz begeistert – »ich schrieb es in recht fröhlicher Stimmung«. Und das, obwohl dieser Dreisätzer als verkappte unvollendete Symphonie gehandelt und damit als missgestaltet abgelehnt wurde. Dabei ist es ein Schumann der elfenhaften, zarten, ganz freien Art. Bestens gelaunter Schumann, melancholischer Tschaikowsky, virtuoser Schostakowitsch – alles gute Musik! Das Urteil der Komponisten? Ohne Worte …

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