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Musiktheater

MusiktheaterMusiktheater im Theater Bremen ist ohne die Bremer Philharmoniker nicht denkbar: Bei über 120 Vorstellungen pro Spielzeit sitzen die Philharmoniker im Theater am Goetheplatz im Graben oder auf der Bühne - manchmal sogar auch beides - und tragen mit ihrer musikalischen Qualität einen Großteil zum Gelingen der Aufführungen bei. Kontinuierliches künstlerisches Arbeiten auf der einen und das befragende Ausloten der Form „Oper“ auf der anderen Seite haben dazu beigetragen, dass das Theater Bremen in den letzten Jahren eine Strahlkraft entwickelt hat, die weit über die Stadtgrenzen hinaus wirksam ist.

 

So kann man auch in der kommenden Saison im Bremer Musiktheater ein facettenreiches Programm erleben, das neben einem Operettenklassiker wie der „Fledermaus“ und Donizettis schauerromantischem Koloratur-Meisterwerk „Lucia di Lammermoor“, mit Dvoraks „Rusalka“ eine tiefenpsychologisch hochspannende Märchenoper, mit Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ und Bernsteins „Candide“ ganz unterschiedliche dezidiert zeit- und sozialkritische Kompositio- nen, mit Strawinskys „The Rake’s Progress“ eine grotesk-satirische Version des Faust-Stoffes und mit „Wahlverwandtschaften“ - nach „Anna Karenina“ in der Spielzeit 2014/15 - eine zweite Musiktheaterkomposition von Thomas Kürstner und Sebastian Vogel auf ein Libretto von Armin Petras enthält.

 

Da Kunst zu keinem geringen Teil von den Menschen abhängt, die sie machen, ist es wichtig, eine Balance herzustellen zwischen Kontinuität und neuen Begegnungen. Und so freuen wir uns auf neue Stoffe und vielschichtige Bezüge zu den vergangenen Spielzeiten, auf neue Dirigenten und spannende Regisseure und auf zahlreiche Begegnungen mit dem Bremer Publikum.

 

Ingo Gerlach, Leitender Dramaturg
Theater Bremen

 

 

Nähere Informationen und eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des Theaters Bremen www.theaterbremen.de.

 

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