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Musiktheater

MusiktheaterDas Theater Bremen ist deshalb so einzigartig, weil es sich seit jeher ganz einer lebendigen und aktuellen Sichtweise des dramatischen Repertoires verschrieben hat. Auch das Werk muss sich uns gegenüber immer wieder neu beweisen und unserer Zeit standhalten. Wir wollen die Stücke immer wieder neu befragen nach ihrer gültigen Botschaft für uns heute.

 

In der Vergangenheit prägten Regisseure wie Peter Zadek, Peter Stein oder Rainer Werner Fassbinder mit ihren entwaffnenden und radikalen Deutungsansätzen nicht nur die Ästhetik hier am Bremer Theater, sondern beeinflussten und inspirierten damit auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Bremer Philharmoniker verfolgen im Grunde genommen seit ihrem Gründungsjahr 1825 eine ganz ähnliche Philosophie. Auch dort gilt die besondere Aufmerksamkeit dem Neuen und nicht selten auch dem vermeintlich Fremden. Die Neugierde auf das Unentdeckte war und ist die stärkste Motivation für das philharmonische Programm.

 

So kam es, dass beispielsweise Johannes Brahms seine Karriere eben in Bremen startete. Typisch bremisch? Ja, natürlich. Risikobereitschaft und Aufgeschlossenheit sind auch kaufmännische Tugenden. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Wir wollen nicht einfach Museum sein, in dem die Meisterwerke der vergangenen 400 Jahre nur hübsch beleuchtet betrachtet werden können. Das Theater ist etwas Aufwühlendes, Beunruhigendes und Unmittelbares genauso wie etwas Tröstendes, Euphorisierendes und Verbindendes. Das Theater Bremen ist – in einem Wort – lebendig. So war das in der Vergangenheit und so ist auch unsere Position heute.

 

Gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern, seit Generationen Garant für höchste Qualität und einer der wichtigsten Säulen im Haus, wollen wir Ihnen, verehrtes Publikum, die aufregendsten Werke der vergangenen Epochen und der Jetztzeit aus typisch bremischer Sicht und damit auf einzigartige Weise präsentieren. 

 

Markus Poschner

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